Die Geschichte Bad Waltersdorfs
Von der Antike bis heute – die Geschichte Bad Waltersdorfs
Ein Ort, an dem Geschichte, Natur und Thermalwasser zu einem einzigartigen Erlebnis verschmelzen – und wo man die Wärme der Region spürt, in jeder Begegnung.
Auf den Hügeln rund um Waltersdorf blühten Apfelbäume und Weinreben. Die Kelten siedelten hier und pflegten regen Handel mit den Römern, die später große Gutshöfe errichteten. Römische Grabsteine und Reliefs im Römersteinmuseum zeugen noch heute von der Bedeutung des Ortes.
Der Hochfreie Walther von der Traisen gründete mit seinen Siedlern „Walthers-Dorf“. Ihm zu Ehren erinnert der „Walther-Brunnen“ im Ortszentrum.
Waltersdorf wird erstmals als Urpfarre des Erzbistums Salzburg erwähnt. Schon damals wusste man das klare Wasser der Region zu schätzen – ein Vorzeichen für spätere Jahrhunderte
Entstehung des kulturgeschichtlichen Juwels, des Waltersdorfer Glücksrads, entdeckt 1990 in der Pfarrkirche.
Das Schloss Obermayerhofen wird von den Rittern von Teuffenbach ausgebaut und über Jahrhunderte zum Zentrum des Adelslebens in der Region
Eine Zeit der Kämpfe: Ungarn, Türken und Rebellen plündern das Land. Doch Waltersdorf übersteht alle Wirren und wächst weiter. Um 1750 entsteht die charmante Wieskapelle am südlichen Ortsausgang.
Eine Bohrung nach Öl bringt stattdessen heißes, heilendes Wasser hervor. Das ist der Beginn des Thermenwunders.
Erste Nutzung der Geothermie: Schulen und Häuser werden mit Thermalwärme beheizt – ein Pionierprojekt in Österreich.
Eröffnung der Heiltherme Bad Waltersdorf, die mit ihrer umweltfreundlichen Wärmeversorgung eine neue Ära des Tourismus einläutet.
Hotels, Wellnessanlagen und schließlich die H₂O-Therme und der Golfplatz (2005) machen Bad Waltersdorf zum internationalen Thermen- und Kurzentrum.