Die Geschichte Bad Waltersdorfs

Von der Antike bis heute – die Geschichte Bad Waltersdorfs

Ein Ort, an dem Geschichte, Natur und Thermalwasser zu einem einzigartigen Erlebnis verschmelzen – und wo man die Wärme der Region spürt, in jeder Begegnung.

ca. 500 v. Chr.

Auf den Hügeln rund um Waltersdorf blühten Apfelbäume und Weinreben. Die Kelten siedelten hier und pflegten regen Handel mit den Römern, die später große Gutshöfe errichteten. Römische Grabsteine und Reliefs im Römersteinmuseum zeugen noch heute von der Bedeutung des Ortes.

ca. 500 v. Chr.
12. Jahrhundert

Der Hochfreie Walther von der Traisen gründete mit seinen Siedlern „Walthers-Dorf“. Ihm zu Ehren erinnert der „Walther-Brunnen“ im Ortszentrum.

12. Jahrhundert
1170

Waltersdorf wird erstmals als Urpfarre des Erzbistums Salzburg erwähnt. Schon damals wusste man das klare Wasser der Region zu schätzen – ein Vorzeichen für spätere Jahrhunderte

1170
14. Jahrhundert

Entstehung des kulturgeschichtlichen Juwels, des Waltersdorfer Glücksrads, entdeckt 1990 in der Pfarrkirche.

14. Jahrhundert
1377–1600

Das Schloss Obermayerhofen wird von den Rittern von Teuffenbach ausgebaut und über Jahrhunderte zum Zentrum des Adelslebens in der Region

1377–1600
1418–1709

Eine Zeit der Kämpfe: Ungarn, Türken und Rebellen plündern das Land. Doch Waltersdorf übersteht alle Wirren und wächst weiter. Um 1750 entsteht die charmante Wieskapelle am südlichen Ortsausgang.

1418–1709
1975

Eine Bohrung nach Öl bringt stattdessen heißes, heilendes Wasser hervor. Das ist der Beginn des Thermenwunders.

1975
1981

Erste Nutzung der Geothermie: Schulen und Häuser werden mit Thermalwärme beheizt – ein Pionierprojekt in Österreich.

1981
1984/1985

Eröffnung der Heiltherme Bad Waltersdorf, die mit ihrer umweltfreundlichen Wärmeversorgung eine neue Ära des Tourismus einläutet.

1984/1985
1988–2009

Hotels, Wellnessanlagen und schließlich die H₂O-Therme und der Golfplatz (2005) machen Bad Waltersdorf zum internationalen Thermen- und Kurzentrum.

1988–2009